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// D-M-Soundex – erweiterte phonetische Kodierung für jüdische und osteuropäische Namen

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[MEHRFACH-CODES]

Mehrere Codes

Erzeugt mehrere Codes für uneindeutige Aussprache.

[6-STELLIG]

6-stellige Codes

Einheitliche 6-stellige Zahlencodes für alle Namen.

[JÜDISCHE NAMEN]

Jüdische Namen

Optimiert für Namensmuster im Jiddischen und Hebräischen.

>> technische details

Wie Daitch-Mokotoff funktioniert

Daitch-Mokotoff Soundex, 1985 von Gary Mokotoff und Randy Daitch entwickelt, ist eine Erweiterung des amerikanischen Soundex, die speziell für jüdische und osteuropäische Nachnamen entworfen wurde. Anders als der klassische Soundex, der nur einen einzigen Code erzeugt, kann D-M mehrere Codes generieren, um unterschiedliche mögliche Aussprachen abzudecken – besonders wichtig für Namen, die aus dem Hebräischen, Jiddischen, Polnischen, Russischen oder Deutschen transliteriert wurden.

Warum Daitch-Mokotoff verwenden

  • Jüdische Ahnenforschung
  • Abgleich osteuropäischer Nachnamen
  • Datenbanken von Holocaust-Überlebenden
  • Recherche in Einwanderungs- und Passagierlisten
  • Namensabgleich bei mehrsprachiger Transliteration

D-M-Soundex-Beispiele

Jüdische Namensvarianten:

Cohen-Varianten:
Cohen → 560000
Cohn → 560000
Kohn → 560000
Kahn → 560000
Kagan → 556000

Moskowitz-Varianten:
Moskowitz → 645740
Moscowitz → 645740
Moskovitz → 645740
Moskovich → 645740

Beispiel für mehrere Codes:
Auerbach → [097500, 097400]
  AU → 0 oder 7
  ergibt zwei Codes

Wichtige Regeln:
- CH → 5 oder 4 (je nach Kontext)
- CK → 5 oder 45
- Anfangsvokale → 0
- DZ, DZH, DZS → 4
- TSH, TZH → 4

>> häufige fragen

Was ist Daitch-Mokotoff Soundex?

Daitch-Mokotoff Soundex ist ein phonetisches Kodierungssystem, das 1985 speziell für jüdische und osteuropäische Nachnamen entwickelt wurde. Es verbessert den amerikanischen Soundex, indem es die häufigen Schreibvarianten von Namen berücksichtigt, die aus dem Hebräischen, Jiddischen, Polnischen, Russischen und Deutschen transliteriert wurden.

Warum werden mehrere Codes erzeugt?

D-M Soundex erzeugt mehrere Codes, weil viele Buchstabenkombinationen je nach Ursprungssprache unterschiedlich ausgesprochen werden. Zum Beispiel wird „CH“ im deutschen „Bach“ anders gesprochen als im englischen „Chair“. Mehrere Codes stellen sicher, dass passende Namen gefunden werden, auch wenn die ursprüngliche Aussprache unbekannt ist.

Worin unterscheidet es sich vom amerikanischen Soundex?

D-M Soundex verwendet 6-stellige numerische Codes (statt 4 Zeichen), verarbeitet deutlich mehr Buchstabenkombinationen, erzeugt für mehrdeutige Fälle mehrere Codes und ist speziell auf jüdische und osteuropäische Namensmuster abgestimmt, mit denen der traditionelle amerikanische Soundex Schwierigkeiten hat.

Wo wird D-M Soundex eingesetzt?

Es wird häufig in Datenbanken zur jüdischen Genealogie, in Holocaust-Gedenkprojekten, in Einwanderungs- und Passagierlisten, in Friedhofsregistern und in anderen Systemen eingesetzt, die viele jüdische oder osteuropäische Namen mit unterschiedlichen Schreib- und Transliterationvarianten verarbeiten müssen.

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