// Kölner Phonetik – deutscher Lautkodierungs‑Algorithmus mit Ziffern
Speziell für typische deutsche Ausspracheregeln entworfen.
Verwendet die Ziffern 0–8 für einfache, effiziente Kodierung.
Behandelt ä, ö, ü und ß korrekt.
Die Kölner Phonetik ist ein 1969 von Hans Joachim Postel entwickelter Lautalgorithmus für die deutsche Sprache. Wörter werden anhand ihrer Aussprache in Zifferncodes von 0 bis 8 umgewandelt. Im Unterschied zu Soundex berücksichtigt die Methode deutsche Umlaute sowie typische Buchstabenkombinationen wie sch, ch und tz und fasst ähnlich klingende Konsonanten zu denselben Codes zusammen.
Digit assignments:
0: A,E,I,J,O,U,Y,Ä,Ö,Ü,H
1: B,P
2: D,T
3: F,V,W,PH
4: G,K,Q,C+back
5: L
6: M,N
7: R
8: S,Z,ß,C+front,X
Examples:
Müller → 657
Mueller → 657
Möller → 657
Schmidt → 862
Schmitt → 862
Schmid → 862
Meyer → 67
Mayer → 67
Meier → 67
Maier → 67
Die Kölner Phonetik (Cologne Phonetic) ist ein 1969 entwickelter Lautalgorithmus speziell für das Deutsche. Er wandelt deutsche Wörter und Namen in numerische Codes um, die auf der Aussprache basieren, und eignet sich damit ideal zum Abgleich unterschiedlich geschriebener, aber ähnlich klingender Namen.
Soundex wurde für Englisch entwickelt und verwendet alphanumerische Codes. Die Kölner Phonetik verwendet ausschließlich Ziffern (0–8) und ist auf deutsche Lautmuster abgestimmt. Sie behandelt Umlaute (ä, ö, ü) und Kombinationen wie sch oder ch genauer als Soundex.
Die Option „Nullen entfernen“ löscht alle Nullen aus dem Code, außer einer führenden Null am Anfang. Dadurch entstehen kürzere Codes und Wörter mit unterschiedlichen Vokalpositionen lassen sich leichter vergleichen. Zum Beispiel wird Mueller (6057) zu 657, wenn die Nullen entfernt werden.
Sie wird in deutschsprachigen Ländern in der Ahnenforschung, in Kunden- und Behördendatenbanken, Bibliothekssystemen und Archiven verwendet – überall dort, wo deutsche Namen mit vielen Schreibvarianten zuverlässig gematcht werden müssen.